Was trägt dich, wenn sich alles verändert?
Am 26.10.2026 um 05:11 Uhr stehen sich die Sonne im Skorpion und der Mond im Stier zum Vollmond gegenüber – es ist der Höhepunkt des Mondzyklus! Was seit dem Neumond in der Waage in uns gereift ist, drängt nun ans Licht. Verborgenes wird sichtbar, Spannungen lassen sich nicht länger übergehen und wir erkennen sehr deutlich, wo das Leben nach Veränderung ruft. Die Spannung ist beachtlich, denn Sonne und Mond befinden sich in einem sehr herausforderndem Aspekt zu Pluto im Wassermann.
Vollmond im Stier – die Botschaft
Die Spannung zwischen Stier und Skorpion
Beim Vollmond im Stier begegnen sich zwei Kräfte, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch untrennbar miteinander verbunden sind. Der Stier möchte bewahren, was gewachsen ist. Er sehnt sich nach Sicherheit, Beständigkeit und einem Leben, in dem wir festen Boden unter den Füßen spüren. Er erinnert uns an die Schönheit des Einfachen, an die Kraft der Natur und an unseren Wunsch, das zu genießen, was wir uns aufgebaut haben. Der Skorpion hingegen führt uns in die Tiefe. Er weiß, dass nichts für immer bleibt, dass Wandlung zum Leben gehört und dass wir manchmal etwas loslassen müssen, um uns selbst neu zu begegnen.
Während der Stier festhalten möchte, fordert uns der Skorpion auf, tiefer zu schauen und das loszulassen, was nicht mehr zu uns gehört, denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Während wir uns nach Ruhe und Verlässlichkeit sehnen, konfrontiert der Skorpion uns mit den verborgenen Ängsten, die unser Bedürfnis nach Kontrolle nähren. Was geschieht, wenn wir etwas verlieren, das uns Sicherheit gegeben hat? Wer sind wir, wenn wir unsere gewohnten Rollen ablegen und uns nicht länger über Besitz, Leistung oder die Anerkennung anderer definieren? Und wie viel unserer vermeintlichen Stabilität beruht darauf, dass wir Veränderungen lieber vermeiden?
Festhalten oder Loslassen?
Dieser Vollmond macht die Spannung zwischen Festhalten und Loslassen spürbar. Vielleicht klammern wir uns an Menschen, Beziehungen oder Lebensumstände, weil wir fürchten, ohne sie den Boden unter den Füßen zu verlieren. Vielleicht versuchen wir, Gefühle zu unterdrücken, die längst nach Ausdruck verlangen.
Wir brauchen Wurzeln, um wachsen zu können, und den Mut zur Veränderung, damit wir nicht in alten Sicherheiten erstarren.
Im Kern geht es um die Frage, wo wir unsere Sicherheit wirklich verankern. Im Außen, in dem, was wir besitzen und festhalten können? Oder in unserem Inneren, in dem Vertrauen, dass wir auch Krisen durchstehen und uns nach einem Umbruch neu ausrichten können? Der Stier lehrt uns, unseren eigenen Wert zu erkennen und das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Der Skorpion hilft uns, uns zu lösen: von alten Abhängigkeiten, unbewussten Machtkämpfen und der Angst, nicht genug zu sein.
Die Botschaft dieses Vollmonds könnte lauten:
Wahre Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass alles so bleibt, wie es ist. Das Gefühl von Sicherheit wächst, wenn wir wissen, was uns wirklich trägt, und den Mut finden, das loszulassen, was uns nicht mehr entspricht. Wir dürfen bewahren, was uns nährt, und uns zugleich dem Wandel öffnen.
Dieser Vollmond bringt Veränderung. Deshalb ist es unsere Aufgabe, zwischen dem zu unterscheiden, was uns Sicherheit gibt, und dem, was uns einengt. Wir können uns fragen:
- Was ist für mich wirklich wertvoll und darf bleiben?
- Was ist vertraut, aber längst zu einem viel zu engem Korsett geworden?
- Wo halte ich an etwas fest, weil ich mir Sicherheit erhoffe, obwohl meine Seele längst nach Veränderung ruft?
Venus lenkt den Blick auf unsere Beziehungen
Venus im Skorpion lenkt unseren Blick zusätzlich auf unsere Beziehungen – so wie sie es auch schon die vergangenen Lunationen tat. Während ihrer rückläufigen Phase vom 03.10. – 14.11.2026 mit ihrem Wechsel zurück in das Zeichen Waage am 26.10.2026 sollten wir unsere Beziehungen bewusster betrachten. Begegnungen können uns dabei als Spiegel unserer eigenen Geschichte dienen. Alte Konflikte könnten erneut aufkommen, ungeklärte Gefühle an die Oberfläche treten und vertraute Beziehungsmuster sichtbar werden, die uns dazu einladen, genauer hinzuschauen und neue Wege im Miteinander zu finden.
Vielleicht erkennen wir, wo wir uns zu sehr angepasst haben, um Harmonie zu bewahren, oder wo wir aus Angst vor Verlust an etwas festhalten, was uns nicht guttut. Jetzt dürfen wir liebevoll und zugleich ehrlich prüfen, was uns verbindet, was uns trennt und welche Form des Miteinanders unserem inneren Wesen wirklich entspricht.
Veränderungen umarmen
Wir müssen nicht länger zwischen Nähe und Freiheit, zwischen Sicherheit und Selbstbestimmung wählen. Eine neue Qualität von Beziehung entsteht, wenn wir verbunden bleiben, ohne uns selbst dabei zu verlieren. Wahre Sicherheit wächst, wenn wir darauf vertrauen, auch mitten im Wandel bei uns selbst bleiben zu können. Was jetzt sichtbar wird, sollte uns deshalb nicht verunsichern. Es kann uns vielmehr zu einer tieferen Gewissheit führen: Wir dürfen loslassen, was nicht mehr zu uns gehört, und liebevoll bewahren, was uns stärkt, nährt und lebendig sein lässt.
5 Dinge, die jetzt unterstützend sind:
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Sicherheit in dir selbst finden
Nimm dir Zeit, um zu spüren, was dir wirklich Halt gibt. Sind es äußere Sicherheiten, Besitz und vertraute Strukturen oder ist es das tiefe Vertrauen in deine eigene Kraft? Wir dürfen unser Sicherheitsgefühl neu entdecken und erkennen, dass wir auch dann getragen sind, wenn sich im Außen etwas verändert.
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Die Kontrolle ein wenig lockern
Nicht alles lässt sich planen, absichern oder beeinflussen. Dieser Vollmond lädt uns ein, offen zu sein und dem Leben wieder mehr Raum zu geben. Beobachte, wo du aus Angst festhälst, und wage es, dort ein wenig loszulassen. Manchmal entsteht genau dann neue Kraft, wenn wir aufhören, alles festhalten oder kontrollieren zu wollen.
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Den Körper als Anker nutzen
Das Zeichen Stier erinnert uns daran, dass wir im gegenwärtigen Moment ankommen können. Ein Spaziergang in der Natur, bewusstes Atmen, eine wohltuende Massage oder ein gutes Essen helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen. Wenn wir unseren Körper spüren, finden wir zurück zu unserer Mitte und zu dem Gefühl, hier und jetzt sicher zu sein.
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Die eigenen Werte überprüfen
Was ist mir wirklich wertvoll? Welche Menschen, Beziehungen und Lebensumstände nähren mich, und woran halte ich fest, obwohl es mir längst nicht mehr guttut? Der Vollmond schenkt uns die Gelegenheit, zwischen echtem innerem Reichtum und vermeintlicher Sicherheit zu unterscheiden. Wir dürfen unsere Zeit, unsere Kraft und unsere Liebe bewusster dort investieren, wo sie wachsen können.
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Veränderung zulassen, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren
Loslassen bedeutet nicht, alles aufzugeben. Es bedeutet vielmehr, zu unterscheiden, was uns wirklich Halt gibt und was uns lediglich vertraut erscheint. Wir können unsere Wurzeln stärken und zugleich beweglich bleiben. Vertrauen wir darauf, dass wir geführt werden. Manchmal liegt die größte Stabilität darin, sich selbst auch in Zeiten des Wandels treu zu bleiben.
MAGIC MOON
Diese Mondin ist in sich selbst verwurzelt und nimmt jede Veränderung an, um zu wachsen!
Welche Themen könnten bei dir berührt werden? Schau in dein Horoskop, wo 3 Grad Stier zu finden ist! Die astrologischen Häuser und ihre Themen findest du hier.
Pluto direktläufig im Wassermann: Wir werden zu Akteuren des Wandels
Da Pluto am 16.10.2026 seine Rückläufigkeit beendet hat und nun sehr langsam im Schneckentempo wieder vorwärtsläuft, können Erkenntnisse, die lange unter der Oberfläche gereift sind, nun deutlich ins Bewusstsein treten. Im Wassermann erinnert uns Pluto daran, dass unsere persönliche Transformation weit über uns selbst hinauswirkt. Wenn wir also alte Muster durchbrechen und Entscheidungen treffen, die unserer Wahrheit entsprechen, verändern wir dadurch auch die Art, wie wir unseren Familien, Freundinnen und Freunden, sonstigen Gemeinschaften und der Welt begegnen.
Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, aber wir dürfen entscheiden, was wir davon in die Zukunft tragen. Dabei müssen wir nicht alles auf einmal verändern. Jeder bewusste Schritt zählt. Wenn wir uns selbst mit Mitgefühl begegnen und anderen mit Offenheit und Menschlichkeit begegnen, entsteht Raum für eine Zukunft, die uns alle verbindet. Denn Wandel beginnt in uns, wächst durch unser Miteinander und darf in seinem eigenen Tempo Gestalt annehmen.
Wir sollten nicht vergessen, dass jedes einzelne Leben ein Abenteuer ist. In jedem Leben gibt es eine Möglichkeit zur Flucht, zur Erweiterung, zur Entwicklung, zur Veredelung und zur Überwindung von Hindernissen, die unverrückbar scheinen. — Anaïs Nin
Rückblick zur Jahresvorschau 2026
In der Jahresvorschau 2026 habe ich das Folgende geschrieben und möchte noch einmal daran erinnern:
Die Jahre 2026 und 2027 markieren für viele spirituelle und astrologische Betrachtungsweisen eine Zeit verdichteter Entwicklung, in der alte Muster endgültig ihre Kraft verlieren und neue Wege sichtbar werden. Diese Jahre stehen sinnbildlich für einen Übergang, in dem die Menschheitsfamilie sich stärker denn je mit Fragen von Zusammenhalt, Verantwortung und bewusstem Wandel auseinandersetzen muss. Die Kräfte, die in diesen Jahren wirksam werden, verdichten globale Themen, die schon lange im Hintergrund wirken: das Streben nach Wahrhaftigkeit, der Ruf nach Gerechtigkeit, die Notwendigkeit, Systeme zu erneuern und die Fähigkeit, jenseits von Spaltung wieder in ein gemeinsames Feld zu finden. 2026 und 2027 sind damit weniger Jahre einzelner Ereignisse, sondern vielmehr ein kraftvoller Übergangspunkt, durch den die Menschheit tritt, um sich selbst auf neue Weise zu begegnen.
Wir brauchen mehr Mitgefühl, geistige Reife und die Bereitschaft, aus der Vergangenheit zu lernen – damit wir nicht die Fehler unserer Eltern und Großeltern wiederholen und uns erneut von Angst, Ausgrenzung und menschenverachtenden Ideologien verführen lassen. Happy Full Moon! Claudia
© 2016-2026 Claudia Hohlweg. Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text darf nicht ohne meine ausdrückliche Genehmigung anderweitig veröffentlicht werden, auch nicht in Teilen, als Bearbeitung oder als Podcast. Wer meine Texte ohne mein Einverständnis übernimmt, verstößt gegen das Urheberrecht. Diese Seite verwendet einen Kopierschutz.
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BLUMOON-Retreat für Frauen auf Amrum 2027
12.06. – 19.06.2027 Korfu
05.09. – 10.09.2027 Amrum
Die Vormerkliste ist eröffnet! Die Ankündigungen folgen.
Hier kannst du lesen, was andere Teilnehmerinnen über die BLUMOON-Retreats schreiben!
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Ritual zum Vollmond
Rituale haben eine große Kraft für alle Wesen und die Erde. Ob perfekt oder improvisiert, Rituale bringen Heilung und stabilisieren. Sie bereiten der Energie des Neuen den Weg, welches sich nach und nach entfaltet. Dieses Ritual erhöht die Achtsamkeit für die feinen Schwingungen der Mondin.
Die kommenden Lunationen
- 09.11.2026 Neumond im Skorpion
- 24.11.2026 Vollmond im Zwilling
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DANKESCHÖN
Ich freue mich über alle BLUMOON Plus-Abonnements, alle einmaligen und regelmäßigen Spenden und sage von Herzen Danke für Eure Wertschätzung. Ohne Euch wäre der seit 2016 regelmäßig erscheinende BLUMOON-Mondbrief nicht in dieser Ausführlichkeit möglich. Ein großes DANKESCHÖN – Ihr bringt BLUMOON zum Strahlen!
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Was bedeutet Vollmond?
Der Vollmond markiert den Beginn eines neuen Mondzyklus – die Zeit, in der sich Sonne und Mond am Himmel vereinen und die Mondin am Himmel unsichtbar wird. Es ist eine Phase der Stille, Sammlung und inneren Ausrichtung. Während der Vollmond für Fülle und Erkenntnis steht, lädt der Vollmond zur Neuausrichtung und bewussten Saat ein. Die Energie ist zunächst still – und gerade daraus entsteht die größte kreative Kraft. Die Energie steigt bis zum Vollmond an, kurz vor Vollmond ist sie spannungsgeladen und sinkt danach wieder.
Tipp: Formuliere 1–3 klare Absichten oder Wünsche für den kommenden Zyklus. Schreibe sie handschriftlich auf und bewahre sie sichtbar oder in einem Ritualbuch auf. Frage dich: Welchen Samen möchte ich in diesem neuen Zyklus säen? Meditiere darüber, atme bewusst und finde innere Ordnung.
Vollmonde beschreiben die Phase der Mondin, in der sie von der Erde aus nicht sichtbar ist und die Nächte ganz dunkel sind. Erst nach etwa 35 Stunden wird der äußerste Rand des Mondes wieder vom direkten Sonnenlicht erhellt. Diese Mondphase nennt man auch Neulicht.
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